Mountainbike: Maletz verpasst nur knapp eine WM-Medaille

Nur wenige Tage nach seinem sensationellen Triumph bei der Mountainbike-Europameisterschaft hat Master-Fahrer Christopher Maletz (White Rock Weißenfels) den nächsten Coup nur knapp verpasst.

Bei den UCI-Weltmeisterschaften in Pra Loup (Frankreich) belegte der Ü35-Seniorenfahrer den vierten Rang. “Zu Platz drei fehlten mir lediglich 26 Sekunden”, so Maletz.

Dabei hatte es die WM-Strecke ganz schön in sich. “Ich glaube, ich bin noch nie einen XCO-Kurs mit derart harten Anstiegen und so vielen Höhenmetern gefahren”, schilderte Maletz auf seiner Faceboookseite.

“Minutenlange, technische Abfahrten und noch längere, ultrasteile Uphills, kombiniert mit der Höhenlage und Hitze, verlangten einem alles ab”, schilderte der deutsche und Europameister seiner Altersklasse. “Für die älteren Kategorien und Frauen, die etliche Passagen nur schieben konnten, fand ich es viel zu krass. Kein Vergleich zur EM vor einer Woche.”

Am Start wurde Maletz erstmal aufgrund eines Sturzes vor ihm aufgehalten. Er nahm das Rennen vom Ende des Feldes wieder auf und arbeitete sich bis in die Spitzegruppe vor.

Bis in die Schlussrunde duellierte er sich mit einem Franzosen um die Silbermedaille. Dann hatte Maletz Pannenpech. Ein Vorderrad-Platen warf Maletz auf Platz fünf zurück. Im letzten Anstieg kämpfte er sich schließlich noch auf Rang vier vor.

“Ohne den Platten hätte es sicher zu einer Medaille gereicht”, schätzte Maletz ein, der mit seiner Leistung dennoch sehr zufrieden war: “Es war mein bestes Rennen seit langem.” (red/lvr – Foto: privat)

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