MTB-Landesprojekt: “Strukturaufbau Sachsen-Anhalt”

Seit 2021 betreibt der LV Radsport Sachsen-Anhalt mit Unterstützung des Bundeslandes sowie seit 2022 der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt das Strukturaufbau-Projekt “Radsportzukunft im Gelände: Strukturen für den Mountainbike- und Offroadsport in Sachsen-Anhalt aufbauen – Junge Talente sichten, motivieren und trainieren

In Zusammenarbeit mit den bestehenden Vereinen, Kommunen und Grundschulen soll der Mountainbike-und Offroad-Radport in Sachsen-Anhalt gestärkt und ausgebaut werden.

Mit dem Harz hat Sachsen-Anhalt eine ideale Region, um den MTB-Leistungssport zu entwickeln. Ein bisher kaum genutztes Potenzial. Angesichts der steigenden Zahlen an Radfahrern gibt es ein großes Feld an Radsportbegeisterten, welches für den aktiven Vereinsradsport angesprochen und gewonnen werden kann.

Für die potenziellen MTB-Nachwuchsfahrer*innen soll eine nachhaltige Struktur geschaffen werden, damit sie ihr Hobby in einem geschützten und darauf spezialisierten Umfeld ausüben können. Im späteren Projektverlauf sollen geplante Schul-Arbeitsgemeinschaften zum Einstieg in Radsport-Vereine/Abteilungen führen.

Denn derr Fachbereich MTB/Offroad wurde bis 2020 komplett ehrenamtlich organisiert und durchgeführt. Insbesondere in der olympischen Disziplin XCO stießen die Akteure*innen immer mehr an zeitliche Grenzen.

Die Vereine und der Landesverband hatten zudem bei den finanziellen Ausgaben für die Talentförderung ein Limit erreicht. Dies hemmte die Weiterentwicklung eines nachhaltigen Strukturaufbaus in Sachsen-Anhalt. Zudem konnte die bestehende Nachwuchsleistungssport-Förderung nicht mehr optimal gewährleistet werden.

Dennoch gelang es dem LVR und den angeschlossenen MTB-Vereinen in den vergangenen Jahren mit den begrenzten Mitteln und als eines der kleinsten Landesverbände in Deutschland mehrmals, Talente an den Bundeskader heranzuführen und die Norm für den Nationalkader II (ehemals D/C-Kader) zu erfüllen.

Bei der angestrebten Entwicklung greift der LVR auf bestehende und funktionierende Strukturen zurück, die optimiert sowie auf aktuelle Standorte angepasst und umgesetzt werden.

Ein erster Schritt ist die Verpflichtung eines Projektleiters auf Minijob-Basis, da die rein ehrenamtlich Tätigen in den vorhandenen Strukturen den erforderlichen hohen Zeitaufwand nicht abdecken können und auf diesem Weg entlastet werden sollen. Die Projektstelle wird vom designierten MTB-Landestrainer ausgefüllt werden.

In Personalunion werden an den Projektleiter/Landestrainer ab dem 1. Januar 2021 die vereinbarten Arbeitsinhalte des Projektes delegiert.

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Förderer des Projektes: