Radpolo: Reideburg gewinnt Deutschlandpokal – Tollwitz im kleinen Finale

Toller Start ins Hallenradsport-Jahr 2026. Beim Deutschlandpokal‑Finale im Radpolo präsentierten sich die Frauen des Reideburger SV in überzeugender Form. Kristin Nadpor und Kristin Hesselbarth dominierten in Jänkendorf und sicherten sich zum zweiten Mal in ihrer Karriere den nationalen Cup-Sieg. Dazu sammelten Nadpor/Hesselbarth seit 2019 vier Vizesiege in diesem Wettbewerb.

Das Team des Tollwitzer RSV rundete das erfolgreiche Abschneiden des LVR ab und spielte sich mit großem Kampfgeist bis ins Spiel um Platz drei.

Schon in der Vorrunde ließ Reideburg keinen Zweifel an den Titelambitionen aufkommen. In engen Partien zeigten die Kristins Nervenstärke. Mit Erfahrung und Durchsetzungsvermögen sicherten sie sich drei knappe Siege gegen Wetzlar I (6:5), Ginsheim II (5:3) und Ginsheim I (5:4).

Im Halbfinale blieb Reideburg seiner Linie treu. Im Landesderby gegen den Tollwitzer RSV entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem die amtierenden DM-Dritten aus Halle wieder mit einem Tor (3:2) die Oberhand behielten.

Das Finale wurde ein echtes Gipfeltreffen. Dort traff Reideburg auf die amtierenden deutschen Meisterinnen vom RKB Wetzlar. Hier dominierten Nadpor/ Hesselbarth und gewannen überraschend deutlich mit 9:2.

Tollwitz zeigt Kampfgeist

Der Tollwitzer RSV mit Carolin Opitz und Jennifer Riedel zeigte eine gute Leistung. In der Gruppe II blieb das Team ungeschlagen und erreichte mit fünf Punkten den zweiten Platz hinter RSV Frellstedt. Zwei Unentschieden gegen  Jänkendorf (3:3) und Frellstedt (3:3) sowie ein Sieg gegen Wetzlar II (5:3) unterstrichen das Potenzial der Tollwitzerinnen.

Nach dem Aus im Halbfinale gegen Reideburg (2:3) kam es im Spiel um Platz drei zum erneuten Aufeinandertreffen gegen die ehemaligen deutschen Meiterinnen aus Frellstedt. Diese Mal unterlag Tollwitz mit 3:8 und musste sich mit Rang vier zu zufrieden geben.

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Radpolo Deutschlandpokal-Finale 2026

Samstag, 7. März 2026 in Waldhufen

Vorrunde

Gruppe I: Reideburg – Wetzlar I 6:5, – Ginsheim II 5:3, – Ginsheim I 5:4

Tabelle: 1. Reideburger SV (9 Punkte/ 16:12 Tore), 2. RKB Wetzlar I (6/ 12:11), 3. RSG Ginsheim II (3/ 11:13), 4. RSG Ginsheim I (0/ 10:13)

Gruppe II: Tollwitz – Jänkendorf 3:3, – Wetzlar II 5:3, – Frellstedt 3:3

Tabelle: 1. RSV Frellstedt (7/ 17:8), 2. Tollwitzer RSV (5/ 11:9), 3. RSV Jänkendorf (4/ 8:10), 4. RKB Wetzlar II (0/ 7:16)

Halbfinale: Reideburg – Tollwitz 3:2; Frellstedt – Wetzlar I 3:5

Spiel um Platz 7: Ginsheim I – Wetzlar II 5:7

Spiel um Platz 5: Ginsheim II – Jänkendorf 7:4

Spiel um Platz 3: Tollwitz – Frellstedt I 3:8

Finale: Reideburg – Wetzlar I 9:2

Endstand

  1. Reideburger SV (Kristin Nadpor / Kristin Hesselbarth)
  2. RKB Wetzlar I (Sabrina Burdalic / Sharon Keiner)
  3. RSV Frellstedt (Theresa Sielemann / Luisa Kallweit)
  4. Tollwitzer RSV (Carolin Opitz / Jennifer Riedel)
  5. RSG Ginsheim II (Sarah Müller / Nadine Müller)
  6. RSV Jänkendorf (Tina Filter / Luise Filter)
  7. RKB Wetzlar II (Maike Schott / Victoria Isabell Braun)
  8. RSG Ginsheim I (Anna Guthmann / Lisa Guthmann)

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