German Cycling wird offizieller Träger der deutschen Bewerbung um Grand Départ 2029

Die deutsche Bewerbung um den Start der Tour de France 2029 erreicht den nächsten Meilenstein: Der Verein Grand Départ Allemagne (GDA), Initiator der deutschen Tour-Bewerbung, ist dem nationalen Radsport-Dachverband German Cycling als Mitglied beigetreten.

Damit übernimmt German Cycling offiziell die Trägerschaft der Bewerbung, GDA führt sie als Initiative von German Cycling operativ fort.

Die Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sondieren derzeit Möglichkeiten und Umfang einer Beteiligung.

Die Bewerbung für 2029 fällt in ein historisch aufgeladenes Jahr: 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall soll der Grand Départ ein Zeichen für ein vereintes Europa setzen, getragen von den Werten, die auch den Sport tragen.

GDA treibt die Tour-Bewerbung seit Beginn des Jahres 2025 voran. Unter der Leitung von Dr. Thomas Hofmann und Andreas Prokop verantwortet der Verein die strategische, kommunikative und operative Arbeit der Bewerbung und steht im Dialog mit den Bundesländern, Kommunen und Partnern aus Sport, Wirtschaft und Politik.

Mit dem Beitritt zu German Cycling verankert sich die Initiative im organisierten deutschen Radsport. Beide Organisationen arbeiten bereits seit Gründung des Vereins eng zusammen, mit der Mitgliedschaft wird die Zusammenarbeit nun zusammengeführt und formalisiert.

„Die Tour de France ist das größte Schaufenster unseres Sports““, sagt Rudolf Scharping, Ehrenpräsident von German Cycling und Vorstand Grand Départ Allemagne. „40 Jahre nach dem Fall der Mauer und der Friedlichen Revolution sowie 240 Jahre nach der französischen Revolution wäre ein Grand Départ in Deutschland weit mehr als ein sportliches Großereignis – er stünde für Freiheit, europäische Verbundenheit und die verbindende Kraft des Sports. Mit Grand Départ Allemagne unter dem Dach von German Cycling steht ein Team bereit, das Verantwortung übernimmt und aus der Bewerbung mehr machen will als ein Event: einen Impuls für den Radsport in ganz Deutschland.“

Thomas Hofmann, Vorsitzender Grand Départ Allemagne und Präsident Sächsischer Radfahrer-Bund, sagt: „Die Bewerbung war von Anfang an eng mit dem deutschen Radsport verbunden. Mit German Cycling als Träger haben wir die Aufstellung, die ein Projekt dieser Größe braucht. Wir bringen Erfahrung, ein eingespieltes Team und ein klares Ziel mit: den Grand Départ 2029 nach Deutschland zu holen und damit ein sportliches wie gesellschaftliches Zeichen zu setzen.“

Und Bernd Dankowski, Präsident von German Cycling, ergänzt: „Als Träger dieser Bewerbung übernimmt German Cycling Verantwortung für ein Projekt mit Strahlkraft weit über den Spitzensport hinaus. Gemeinsam mit unseren Landesverbänden und Vereinen bringen wir die sportfachliche Expertise und die breite Verankerung des organisierten Radsports in Deutschland ein. Zusammen mit Grand Départ Allemagne arbeiten wir darauf hin, den Grand Départ der Tour de France nach Deutschland zu holen.“

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