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Radball: Weltcup-Zirkus macht Station in Sangerhausen

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Zum fünften Mal findet an diesem Sonnabend (27. August) in Sangerhausen ein UCI-Weltcupturnier im Radball statt. Damit wird eine lange Tradition fortgesetzt. Der fünfte Weltcup ist gleichzeitig die 52. Auflage des traditionsreichen Rosario-Pokals, der früher als Mifa-Preis in der DDR ausgespielt wurde.

Aus Sangerhausen kommen die Weltmeister von 2005, Mike und Steve Pfaffenberger, die nicht mehr aktiv sind. Aktuell stellt Sangerhausen mit Eric Haedicke/ Max Rückschloss den U19-Europameister. Vater des Erfolgs ist der erfahrene Trainer Axel Pfaffenberger.

Für Sangerhausen gehen allerdings Peter Krause und Leon Gebser, Vize-U19-Europameister von 2014, mit einer Wild-Card am den Start. Chancen, im Konzert der weltbesten Mannschaften ein Wörtchen mitzureden, hat das in der Oberliga Sachsen-Anhalt spielende Duo wohl kaum. „Die beiden sind nur krasse Außenseiter. Körperlich ist so ein Turnier für Peter und Leon eine ganz andere Hausnummer. Alles andere als der letzte Platz wäre schon eine Überraschung“, so Vereins-Chef Karsten Rohde zu den Aussichten des Gastgebers.

2016 gibt es dafür eine Neuerung. Zum ersten Mal ist ein U23-Turnier integriert. Hier treffen Rückschloss/Haedicke auf Mannschaften aus Ehrenberg, Naurod und Bilshausen. Los geht das Ganze schon 8.45 Uhr, der Turniersieger wird dann am Abend im Rahmen der Finalrunde der Männer ermittelt.

Obernfeld kann Führung ausbauen

Aus deutscher Sicht liegt der Fokus auf Obernfeld. Das Team aus Niedersachsen ist die aktuell führende Mannschaft im UCI-Radball-Weltcup. Manuell und André Kopp gehören seit Jahren zu den deutschen Top-Teams und können in Sangerhausen ihre Führung ausbauen.

Der ganz große Erfolg blieb den Cousins bisher verwehrt. Mehrfach waren sie bei Weltmeisterschaften das Reserveteam. 2009 gelang der erste Weltcup-Turniersieg in Asien. Dreimal wurden sie seither Zweiter, siebenmal Dritter. Ein zweiter Sieg folgte 2014 in Krofdorf (GER). Bei vier Endrunden-Teilnahmen in Folge reichte es seit 2012 aber nie für einen Podestrang.

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Das Sangerhäuser Weltcupteam von 2014. (Foto: Verein)

Höchst und Altdorf sind Favoriten

Beim Weltcup-Saisonfinale 2012 gab es in Sangerhausen hingegen ein Kuriosum – ein Dreifachtriumph für den österreichischen Club Höchst. Auch beim Turnier 2014 standen in der 27.500-Einwohner großen Stadt mit Höchst II sowie I wieder zwei Teams dieses Vereins ganz oben. Und 2016 gehören die amtierenden Weltmeister Patrick Schnetzer/Markus Bröll wieder zu den Turnierfavoriten. Ebenso hoch gehandelt wird Vize-Weltmeister Altdorf (Roman Schneider/Dominik Planzer) aus der Schweiz. (st/rk)

Homepage RSV Sangerhausen

Zeitplan 4. UCI-Weltupturnier in Sangerhausen (via radball.at)

Spielplan/Ergebnisse (via radball.at)

 

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