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Radball: Reideburg feiert in 2. Bundesliga Nord den Staffel-Sieg

Reideburg jubelt über den Staffelsieg der 2. Bundesliga Nord. (Foto: Verein)

Die Radball-Mannschaft des Reideburger SV hat die 2. Bundesliga Nord gewonnen.

Daniel Leich und Norbert Seil nutzten in der letzten Punktrunde in Halle/Saale ihren Heimvorteil und verdrängten den bisherigen Tabellenführer RSV Sangerhausen auf den zweiten Platz.

Damit haben sich die beiden direkt für das Finale um den Aufstieg in die 1. Bundesliga qualifiziert. “Unglaublich! Sie haben es wirklich geschafft“, schrieb der Reideburger SV auf seiner Facebook-Abteilungsseite.

Vor heimischen Publikum schlugen Leich/Seil Verfolger Mücheln (2:1) und Spitzenreiter Sangerhausen I (5:2). Nach der 2:3-Niederlage gegen Steinwiesen schien der angestrebte erste Platz schon dahin.

Mücheln leistest Schützenhilfe

Doch dank der Schützenhilfe des VfH Mücheln, dass Sangerhausen I ein 3:3-Remis abrang, kam es im letzten Spiel gegen Sangerhausen II für Reideburg und zu einem Finale um den Staffelsieg.

Die Sangerhäuser Leon Gebser und Peter Krause gaben in diesem Match alles, um ihren Vereinskollegen Max Rückschloß und Eric Haedicke noch zum Staffelsieg zu verhelfen. Doch in einem offenen Schlagabtausch setzten sich Leich/Seils am Ende mit 6:5 knapp durch.

Stolz, aber auch mit den Kräften am Ende, feierten Daniel und Norbert mit Familie, Teamkollegen und Fans bis zum späten Abend.

“Jetzt wird erst einmal Urlaub gemacht, neue Kraft getankt, bevor es in die Vorbereitung zum großen Finale im Oktober geht.”
Daniel Leich und Norbert Seil / Reideburger SV

Das Aufstiegsfinale wird im Rahmen der deutschen Hallenradsportmeisterschaften im Oktober ausgespielt.

Sangerhausen muss in die Aufstiegs-Zwischenrunde

Rückschloß/Haedicke müssen hingegen den ungeliebten Umweg über das Aufstiegs-Halbfinale am 7. September nehmen. Ausgerechnet beim letzten Turnier zeigten die U23-Vizeeuropameister und Weltcup-Turniersieger Nerven

Rückschloß/Haedicke schlugen zwar Magdeburg mit 4:1, ließen gegen Reideburg (2:5) und Mücheln (3:3) aber die entscheidenden Punkte liegen.

Entsprechend groß war die Enttäuschung. „Jetzt müssen Eric und Max eben die zwei Aufstiegsrunden bewältigen, um im Oktober beim Aufstiegsfinale in Duisburg dabei zu sein“, sagte RSV-Chef Karsten Rohde der Mitteldeutschen Zeitung Sangerhausen.

Das Duell zwischen Spitzenreiter Sangerhausen I (in Blau) und Mücheln endete 3:3. (Foto: Archiv/St. Thomé)

Mücheln auf Platz vier

Domenic Espen und Marc Wöllner vom VfH Mücheln verpassten hingegen die Aufstiegsrunde. Als Drittplatzierte gingen sie in die letzte Runde, kassierten gegen Reideburg (1:2) sowie Sangerhausen II (2:4) zwei knappe Niederlagen.

Die beiden Remis gegen Sangerhausen I sowie Steinwiesen (je 3:3) reichten nicht. Am Ende fehlten sieben Punkte zum dritten Platz, die zur Teilnahme am Aufstiegs-Halbfinale berechtigt hätte.

Magdeburg steigt ab

Magdeburg steigt aus der 2. Liga Nord ab.

Bitter endete das Saisonfinale hingegen den Post SV Magdeburg. Die Routiniers Ronny Sievers und Matthias Gollos unterlagen Sangerhausen I (1:4) und Sangerhausen II (3:8) klar.

Der Sieg gegen Steinwiesen (4:3) reichte nicht, um die Klasse zu halten.

Im eng umkämpften Mittelfeld hatte Magdeburg das Nachsehen. Ein Punkt fehlte zum Klassenerhalt.

Mit zwei Saisonsiegen mehr wäre für Magdeburg sogar Rang vier oder fünf möglich gewesen, so dicht lagen die Teams auch in dieser Saison in der Nordstaffel zusammen.

Von 2009 bis 2011 und seit 2013 war Magdeburg in der 2. Liga als feste Größe vertreten. Nun geht es erst einmal wieder in der Landesoberliga Sachsen-Anhalt weiter.

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ERGEBNISSE

Radball2. Bundesliga Nord: 6. Runde in Halle (Saale) und Marienberg

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