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Radball: Ex-Zscherbener spielt im UCI-Weltcupfinale

Der Ex-Zscherbener Felix Moneck (li.) tritt mit René Gerbig im UCI-Weltcupfinale an. (Foto: RMSV Klein-Gerau)

Am Samstag (19. Januar) trifft sich die absolute Weltspitze des Radballs. Im hessischen Klein-Gerau wird das UCI-Weltcupfinale der Saison 2018 ausgespielt.

Mittendrin statt nur dabei auch ein Sportler aus Sachsen-Anhalt. Felix Moneck (geb. Scholz), der beim RSV Zscherben groß geworden ist. Er und Spielpartner René Gerbig tretten für den Gastgeberverein RMSV Klein-Gerau zusammen mit einer Wildcard ausgestattet als Lokalmatadoren an.

Moneck begann 1996 in Zscherben mit dem Radball. Als Schüler- und Jugendspieler gewann er zusammen mit Toni Hübner mehrere Landesmeisterschaften und Pokale sowie 2005 die deutsche U17-Meisterschaft,  gehörte 2006 und 2007 zum Junioren-Nationalkader und absolvierte zweimal die U19-EM-Qualifikation.

Seit 2014 spielt Moneck nun in seiner neuen Wahlheimat für Klein-Gerau. Er und Gerbig marchierten aus der hessischen Verbandsliga bis in die 2. Bundesliga durch. Dort gehören sie seit 2016 zu den Topteams der Staffel Mitte, wurden zweimal Dritter und einmal Vizesieger. Den angestrebten Aufstieg in die 1. Bundesliga hat das Gespann des RMSV Klein-Gerau bisher allerdings verpasst.

Mit der Wildcard-Teilnahme am UCI-Weltcupfinale stehen Gerbig/Moneck vor ihrem Karriere-Höhepunkt. Mit der Austragung eines solchen Turniers sind die Klein-Gerauer durchaus vertraut. Sie veranstalten seit mehreren Jahren das internationale Fraport-Cup im Weltcup-Modus.

In ihrer Vorrundengruppe bekommen es Gerbig/Moneck gleich zu Beginn mit den Weltmeistern Patrick Schnetzer/Markus Bröll vom RC Höchst I zu tun. Die Österreicher aus Vorarlberg haben mit 195 von 200 möglichen Punkten die Weltcup-Serie gewonnen – und gelten deshalb auch beim Finalturnier als Topfavorit.

Die weiteren RMSV-Gegner sind die deutschen Meister und Vizeweltmeister, Gerhard und Bernd Mlady vom RMC Stein sowie U23-Europameister Kevin Bachmann/Stefan Feuerstein (SG Sulz/Dornbirn) aus Österreich und die Vize-Europameister Severin und Benjamin Waibel (RMV Pfungen/Schweiz).

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