MTB: Weißenfelser Event soll stattfinden – Absage in Biesenrode

Eine gute und eine schlechte Nachricht für die Mountainbiker. Über zwei geplante Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt gibt es seit dieser Woche nun Klarheit.

So gab zunächst die SG Biesenrode über ihren Facebook-Kanal bekannt, dass der MTB-Marathon in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge aufgrund der aktuellen Pandemie abgesagt wird.

“Schweren Herzens und auf Grund der anhaltenden Entwicklung haben wir uns entschieden, am 19. und 20.6. kein Rennen stattfinden zu lassen”, teilten die Ausrichter mit.

Aber: “Wir lassen euch nicht im Regen stehen”, heißt es in der Meldung weiter. “Damit eure Waden im Training bleiben, wird es eine Hybrid-Veranstaltung geben.” Weitere Infos dazu sollen innerhalb der nächsten zwei Wochen folgen.

Weißenfels plant fest mit Durchführung

Unterdessen wurden in Weißenfels von White Rock die Weichen auf Durchführung des internationalen MTB-Events gestellt.

Das Team um den White-Rock-Vorsitzenden Winfried Kreis hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit am 10. und 11. Juli ein internationales UCI-Rennen mit Bundesliga- sowie Nachwuchs-DM-Wertung durchgeführt werden kann.

“Wir haben schwer hinter den Kulissen gearbeitet, nun haben wir das grüne Licht von den Behörden”, freut sich Winfried Kreis. Die Veranstaltung soll als „Corona-Modellprojekt“ des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt werden können. Dazu mussten unter anderem Stadt, Landkreis, Landesverband und der LandesSportBund ihre Befürwortung abgeben.

Beim MTB-Event 2021 gibt es allerdings einige Einschränkungen:

  • Die Starterzahl ist auf 400 Teilnehmende limitiert
  • Tageslizenzen sind nicht lösbar
  • Rennen der Hobbyklassen (Erwachsene) sind gestrichen
  • Meldungen werden nur nach Vorkasse (kontaktlos) akzeptiert
  • Jeder Teilnehmer muss einen aktuellen negativen Corona-Test mitbringen bzw. seine vollständige Immunisierung durch Impfschutz/nach Genesung vorweisen

“Die Anmeldung wird in den nächsten Tagen freigeschaltet, die Ausschreibung folgt ebenso in den nächsten Tagen”, so Winfried Kreis, der betont: “Bei einer aktuell nicht zu erwartenden Negativentwicklung der Pandemielage besteht allerdings ein Restrisiko, dass wir noch eine kurzfristige Absage bekommen werden.” Nun freut er sich aber erst einmal, “dass unser Sport wieder eine Perspektive hat”. (lvr)

 

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