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Radball: Sangerhausen und Mücheln schaffen Sprung ins Pokal-Viertelfinale

Dominic Espen (Mitte) und Marc Wöllner (am Ball) im Duell gegen Max Rückschloss (Sangerhausen I). Fotos: Stefan Thomé

Zwei von vier Radball-Mannschaften aus Sachsen-Anhalt haben die erste Runde des Deutschland-Pokals 2018 überstanden.

Beim Turnier der zweiten von insgesamt acht Gruppen setzten sich in Mücheln der RSV Sangerhausen I sowie das Team des Gastgebers VfH durch.

Gerade beim einheimischen Team waren die Zuschauer gespannt, wie sich das neuformierte Duo mit Marc Wöllner und Neuzugang Dominic Espen schlagen würde. Schon die erste Partie gegen Zweitligakonkurrent Großkoschen war eine echte Herausforderung.

Sangerhausen II (graue Trikots) im Duell gegen Sangerhausen I.

Großkoschen spielte 2017 in der 1. Bundesliga und ging gegen Mücheln bis zur Halbzeitpause mit 2:0 in Führung. Doch VfH-Trainer Mike Rödger fand die richtigen Worte und im zweiten Durchgang drehten Espen/Wöllner das Spiel zum 3:2-Sieg.

Gegen den Landesoberligisten Brandenburg machte es sich Mücheln selbst schwer. Am Ende stand dennoch ein knapper 4:3-Erfolg zu Buche.

Das Match gegen Sangerhausen II (Leon Gebser/Peter Krause) ging kampflos mit 5:0 an Mücheln, da sich Gebser in der Partie zuvor gegen Großkoschen verletzt hatte und nicht mehr antratt.

Leon Gebser (Sangerhausen II) musste das Turnier nach einer Verletzung im Spiel gegen Großkoschen abbrechen.

So ging es in der letzten Partie noch um den Gruppensieg. Denn Sangerhausen I (Max Rückschloss und Eric Haedicke) hatte bis dahin ebenfalls alle Spiele für sich entschieden.

Im Vereinsduell gegen Sangerhausen II zum Auftakt gewannen die noch amtierenden U19-Europameister Rückschloss/Haedicke bei ihrer Pokalpremiere mit 5:3.

Großkoschen fertigte Sangerhausen überraschend klar mit 9:1 ab und gegen Brandenburg gab es ein 5:0, da es in dieser hitzigen Partie eine gelb-rote Karte gegen Brandenburg gab.

Das „Finalmatch“ Mücheln gegen Sangerhausen endete schließlich mit 3:3. „Schade, wir hätten gerne gewonnen“, sagte VfH-Tormann Dominic Espen, der im Sommer vom KSC Leipzig nach Mücheln gewechselt war.

Dennoch war das Team, das seine Karriere gemeinsam einst in Saalfeld begann und nun nach 15 Jahren in Mücheln wieder zueinanderfand, mit dem zweiten Platz hinter Sangerhausen zufrieden.

Magdeburg mit Pech in Hamburg

Ebenso wie Sangerhausen II in Mücheln musste der Post SV Magdeburg in der ersten Pokalrunde die Segel streichen. Dabei standen die Chancen für Ronny Sievers und Matthias Gollos für ein Weiterkommen gar nicht schlecht. Denn ihre Gruppe IV in Hamburg bestand nur aus vier Teams.

Doch das Material machte dem Duo einen Strich durch die Rechnung. „Den beiden ist die Kette gerissen“, erzählte Trainer Klaus Kittler. Das führte zu einem schmerzhaften Sturz. Dadurch gehandicapt gab es aus den Spielen gegen Hannover (2:4), Lüblow (4:4) und Hamburg (3:6) nur einen Punkt. (lvr/st)

LV-Vizepräsident und Kommissär Gerd Heimbach (links) begrüsst die Mannschaften der Pokal-Gruppe II (v. li.): Großkoschen, Brandenburg, Mücheln, Sangerhausen II sowie I.

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Radball-Deutschlandpokal 2018 – 1. Runde

Ergebnisse* Gruppe II in Mücheln (mit Mücheln, Sangerhausen I, Sangerhausen II)

Ergebnisse* Gruppe VII in Hamburg (mit Magdeburg)

*Quelle: vfh-muecheln.de/alle Angaben ohne Gewähr

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