Wir sind Radsport: Gerd Heimbach, Vizepräsident Hallenradsport

Gerd Heimbach (l.) beim Radball-Turnier. – Fotos: privat

Derzeit können wir sportlich nicht viel Aktuelles berichten. Deswegen nutzen wir die Zeit, werfen einen Blick hinter die Kulissen des LV Radsport Sachsen-Anhalt und stellen unser Präsidium sowie unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen nach und nach vor.

Heute ist unser Vizepräsident für Hallenradsport, Gerd Heimbach, an der Reihe.

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“Der Sport im Allgemeinen und der Radsport im Speziellen haben mich mein ganzes Leben begleitet und bedeuten mir sehr viel. Er sorgt für Gesundheit und bringt Freude!”

Von Kindesbeinen an bis zu seinem 60. Lebensjahr hat Gerd Heimbach jedes Jahr am Spielbetrieb im Radball teilgenommen.

Sein erstes Turnier spielte er im Alter von sieben Jahren gemeinsam mit seinem Bruder – “Da habe ich ein Tor geschossen!”, erinnert er sich stolz.

Der Hallenradsport ist bei Heimbachs nahezu eine Familientradition. Die Eltern waren beide Vereinsmitglieder im VfH Mücheln – Gerd Heimbachs Vater spielte in der 1. Mannschaft des Vereins. Zwischenzeitlich waren alle vier Kinder selbst aktiv: Die drei Brüder spielten Radball, während ihre Schwester erst Kunstrad fuhr und später Radpolo spielte.

Die sportliche Laufbahn von Gerd Heimbach war von vielen Erfolgen geprägt. Im Schülerbereich gewann er mit seinem Partner den DDR-Pokal, im Juniorenbereich wurde er DDR-Meister und stieg in die zweithöchste Spielklasse der DDR auf. Mit 18 Jahren nahm er als jüngster Spieler an der DDR-Meisterschaft der Elite teil und belegte letztendlich Rang fünf.

Gerd Heimbach spielte mehrere Jahre in der höchsten Spielklasse der DDR sowie mehrere Jahre in der Zweiten Bundesliga und nahm an einem Weltpokalturnier teil. Als Schiedsrichter trifft man ihn noch immer auf Landes- und Bundesebene auf dem Spielfeld an.

Als Gründungsmitglied hat Gerd Heimbach den Landesverband Radsport von Beginn an begleitet und ist seitdem Vizepräsident für Hallenradsport.

Doch neben dem Hallenradsport schlägt sein Herz auch für das Rennrad- und Radtourenfahren. “Das ist meine zweite Liebe“, meint Heimbach. Seit 2003 fährt er gemeinsam mit einigen Sportfreunden eine Wochenfahrt über 1000 Kilometer. Ziele waren dabei unter anderem Paris, Budapest oder Kopenhagen.

Letztendlich hat der Radsport ihn als Person geprägt: “Der Sport lehrt Disziplin, Ausdauer, Kampfgeist und Teamgeist. Das sind alles Tugenden fürs Leben!”

 

 

 

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