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Radball: VfH Mücheln schaltet beim Saalesparkassen-Cup auf Weltcup-Modus

Vergangene Woche haben sich die Radball-Junioren-Europameister Max Rückschloss und Eric Haedicke vom RSV Sangerhausen einem Turnier mit dem Motto „Alt gegen Jung“ gestellt. Platz drei sprang im Wettstreit gegen aktuelle sowie Ex-Bundesligisten heraus.

Nun sind Haedicke und Rückschloss am Samstag (4. November) Gast beim internationalen Saalesparkassen-Cup des VfH Mücheln. Ob den beiden Teenagern ein ebenso respektables Abschneiden gelingt? Immerhin geht es für die Youngsters gegen gestandene Radball-Männer mit reichlich sportlicher Erfahrung.

Die U19-Europameister Eric Haedicke (li.) und Max Rückschloss vom RSV Sangerhausen bereiten sich auf ihre erste Elite-Saison vor. (Foto: privat)

In jedem Fall eine willkommener Test im Hinblick auf die Zweitliga-Saison 2018. Die beiden haben in der Vorrunde durchaus schlagbare Gegner vor der Brust. Das Halbfinale sollte drin sein.

„Es ist ein wieder ein gut besetztes Turnier“, freut sich der VfH-Vorsitzende Gerd Heimbach, „da werden es die U-19-Europameister nicht leicht haben.“

Zehn Teams aus Deutschland, Tschechien und Frankreich spielen ab 12 Uhr im Weltcup-Modus in der Sporthalle am Eptinger Rain um die große Wandertrophäe – kunstvoll aus Holz geschnitzt.

Aus zwei Vorrundengruppen ergeben sich die Halbfinal-Teilnehmer und Platzierungsspiele. Gegen 19 Uhr soll der Cup in die Hände der Sieger übergeben werden.

Marc Wöllner (re.) tritt beim Saalesparkassencup des VfH Mücheln erstmals vor heimischen Publikum mit neuem Partner Dominic Espen an. (Foto: T. Horn)

Vier Premieren

Gleich vier Premieren stehen dabei im Geiseltal an. Premiere Nummer eins: Für Mücheln gehen erstmals drei Mannschaften ins Rennen.

Ihren zweiten Formtest auf die Zweitliga-Saison 2018 bestreitet die neu formierte Erstvertretung mit Dominic Espen, Zugang aus Leipzig, und dem bisherigen Stammspieler Marc Wöllner.

Ihr erster Auftritt vor heimischen Publikum ist zugleich Premiere Nummer zwei. „Wir sind sehr gespannt, wie die beiden harmonieren“, so Heimbach.

Heimbachs Traumfinale wäre natürlich Mücheln I gegen Titelverteidiger Leipzig. Ein brisantes Duell aus Sicht von VfH-Neuling Espen, der in der Endrunde auf seinen Ex-Partner Nils Dreyhaupt treffen könnte.

Wöllners bisheriger Tormann Mike Rödger, der sich künftig aus dem Ligaspielbetrieb etwas zurückzieht, tritt unterdessen in einer Spielgemeinschaft mit dem Sangerhäuser Leon Gebser als „Team radball.at“ an.

Das Müchelner Oberliga-Duo Sebastian Hebel/Herbert Pischel will hingegen seine Außenseiterchance nutzen. Ihr gemeinsamer Antritt beim Cup ist Premiere Nummer drei.

Und Premiere Nummer vier: Erstmals wird das Turnier komplett live ins Internet übertragen. Reinhard Brüheim aus Stotternheim (bei Erfurt) ist für seine Plattform radballnetzer.de am Start.

„Der Livestream wird sogar über dem DOSB-Kanal sportdeuschland.tv einem breiten sportinteressierten Publikum angeboten werden“, erzählt Heimbach. Ein guter Testlauf für ein mögliches Comeback des VfH als Ausrichter eines Weltcupturnieres.

Denn der Weltradsportverband UCI hat beim VfH angefragt, ob Mücheln 2019 ein Turnier der Weltserie übernehmen kann. 2011 war Mücheln letztmals Austragungsort – damals sogar Schauplatz für das Gesamtfinale.

Zwischen 2003 und 2008 gehörte der VfH mit dem Sparkassen-Cup zum festen UCI-Kalender, war fünfmal Weltcup-Gastgeber. (st/lvr)

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Spieplan, Ergebnisse und Tabellen unter: vfh-mücheln.de*

*alle Angaben ohne Gewähr!

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