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Nachruf Klaus Schulze (MSV 90)

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Klaus Schulze vom MSV 90 mit seinem Nachwuchs. Vor wenigen Tagen verstarb er bei einem Unfall auf dem Rennrad. (Foto: msv90-radsport.de)

Das Jahr 2017 scheint für die große Radsportfamilie Sachsen-Anhalts als eines der traurigsten in die Geschichte einzugehen.

Unerwartet und äußerst tragisch verunglückte Klaus Schulze. Das Magdeburger Urgestein stammte aus einer Radsportfamilie und fühlte sich bereits als Kind dem Radsport verbunden.

Als ich ihn in Bahrendorf bei den Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren Anfang Mai für einen MSV-90-Nachwuchserfolg gratulierte, ahnte wohl niemand, dass es das letzte Mal sein wird.

Immerhin kannten wir uns über 50 Jahre, waren viele Jahre in gleichen Verein und ich hatte ihm eine große Zahl an Urkunden, Medaillen und Siegerschleifen übereichen beziehungsweise umhängen dürfen.

Klaus war und ist ein Vorbild, das wie kaum ein anderer etwas von Renngestaltung verstand. So war es nur Folgerichtig, dass er auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn Sportclubfahrer wurde und für den SC Turbine Erfurt startete.

Mehrere DDR-Rundfahrten und Starts mit allen damaligen Größen des Rennsports auf Bahn und Straße waren sicherlich bleibende Höhepunkte.

Als aus der BSG Motor Mitte Magdeburg, der MSV 90 wurde und die Radsportabteilung in Schwierigkeiten geriet wurde Klaus zum Zugpferd, damit es weiter geht. Groß war auch sein Sponsoring und die Unterstützung für unsere schöne Sportart.

Sein Tod ruft Fassungslosigkeit hervor. Er wollte dem Radsport mit Ideen und Vorhaben weiter zur Seite stehen. Nun trauern wir gemeinsam mit der Familie, den Angehörigen und Freunden.

Im Landesverband Radsport Sachsen-Anhalt wird sein Andenken in Ehren gehalten!

Günter Grau, LVR-Präsident

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